Ich erwarte von meinen Welpenkäufern unbedingt,
dass sie sich auch schon vor dem Kauf intensiv auseinandersetzen
mit:
- retrievertypischen Eigenschaften
- Besonderheiten der Linien meiner Hunde in Hinblick auf Ausbildung und Haltung
- allen Vor- und Nachteilen
Außerdem sollten sie Folgendes verstehen:
Ein Retriever
ist ein Hund und weder Kinder- oder Partnerersatz noch Sportgerät!
Außerdem möchte ich, dass meine Tailwagger jagdlich geführt werden. Warum?
Ansonsten habe ich kein festegelegtes "Anforderungsprofil", weil ich meine, dass Menschen und ihre Lebensbedingungen zu unterschiedlich sein können, als dass man die Sinnhaftigkeit der Anschaffung eines Tailwaggers nach "Schema F" beurteilen könnte.
Wer hierzu Fragen hat, kann mich gerne anrufen unter Tel. 05865-814.

Warum sollen Tailwagger jagdlich geführt werden?
Immer wieder werde ich gefragt, warum ich entschieden habe, meine Welpen nur
noch in Jägerhände abzugeben (wie das übrigens auch bei vielen
anderen Jagdhunderassen
üblich ist). Völlig zu Recht wird eingewendet, dass man einen Retriever
auch auf andere Weise artgerecht beschäftigen könne.
Der Hauptgrund liegt aber darin, dass es mir ein besonderes Anliegen ist,
den Labrador Retriever auch in Deutschland als Jagdhund populärer zu machen.
Ich meine nämlich,
dass die Rasse über Eigenschaften verfügt, die sie im heutigen Jagdgebrauch
- wenn auch nicht für jedweden Einsatzbereich - wertvoll macht. Und
um dies zu belegen, reicht es nicht, davon zu schwärmen - vielmehr sollten
das möglichst viele meiner Tailwagger im praktischen Einsatz beweisen(und das geht nun mal nicht auf Dummyprüfungen oder Workingtests und schon
gar nicht, wenn sie sich als fröhliche Begleithunde in irgendwelchen
Einkaufspassagen, Cafes oder dergleichen profilieren...). Auf eben diese Jagdtauglichkeit sind meine persönlichen Zuchtziele ausgerichtet.
Schaut man sich mal die DRC-Welpenlisten an,
so werden häufig bis
zur Hälfte aller Würfe als Arbeitshunde (auch für den Dummy-
und Rettungshundebereich) angeboten oder stammen aus entsprechenden Linien.
Insofern meine ich auch nicht, irgend jemanden zu benachteiligen, wenn er nun
ausgerechnet von den paar von mir gezogenen Welpen keinen abbekommt...
Bei deutschen Interessenten bedeutet dies, dass der Führer Jagdscheininhaber sein sollte, da ansonsten der jagdliche Einsatz und das Führen auf Jagdprüfungen nicht
erlabt ist. Bei ausländischen Führern ist es dagegen u.U. genauso möglich, dass sie auch ohne Jagdschein jagdlich aktiv sind, da die gesetzlichen bzw. jagdlichen Rahmenbedingungen oft andere sind. Das gilt z.B. für Dänemark. Ob der Betreffende nun selber aktiver Jäger ist oder "nur" picking-up betreibt, ist für mich bei einem Retriever dann zweitrangig.
Ich hoffe, hierfür auf Ihr Verständnis und bin im Gegenzug
wirklich gerne bereit, auch Nichtjägern beratend zur Seite zu stehen.
Fragen in diesem Zusammenhang beantworte ich nur noch telefonisch (also bitte keine Mails).
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