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Don't hope - cope! |
| Rassebeschreibung |
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ArbeitseigenschaftenIm Jagdeinsatz bedeutsame retrievertypische Arbeitsweisen des Labradors sind das Merken (marking) und das Einweisen (blind retrieves) in Verbindung mit angewölfter Standruhe (steadyness): Beim Merken erinnert der neben dem Führer wartende Hund die Fallstellen von für ihn sichtig beschossenem Wild, läuft auf Kommando auf direktem Wege dorthin und apportiert ohne zeitraubendere, weiträumige Suche. Er orientiert sich zunächst also nur optisch und setzt die Nase erst im Fallbereich ein.
In Verbindung mit dem ebenfalls erwarteten Heimkommen in möglichst flottem Galopp dient dies Alles einem ausgesprochen effektiven Bergen den Wildes bei Gesellschaftsjagden mit grossen Strecken. Auch wenn genau diese Verhältnisse in Deutschland heute nicht immer gegeben sind, haben diese Anforderungen doch Hunde hervorgebracht, die sich auch unter hiesigen Bedingungen als wertvoll erweisen: Ein führiger Hund, der nur bei Bedarf extrem weit geht, hat schon so seine Vorteile gegenüber einem, der erstmal sein Mütchen durch Überjagen mehrerer Reviergrenzen kühlen muss, bevor er halbwegs zu gebrauchen ist ... ;-) In Deutschland werden als Jagdhunde geführte Labrador Retriever häufig nicht ausschließlich zum Apportieren eingesetzt. Sie bewähren sich auch bei leichteren Nachsuchen auf Schalenwild und arbeiten vor dem Schuß z.B. beim Buschieren. Die leichte Abrichtbarkeit und die Menschenfreundlichkeit bedingen darüber hinaus, dass Retriever heute viele Einsatzbereiche, die über den ursprünglichen Verwendungszweck hinaus gehen, abdecken wie Blindenhund, Rettungshund, Drogenhund oder einfach lieber Familienhund. Zudem ermöglicht die ausgeprägte Apportierleidenschaft eine artgemäße Beschäftigung von Retrievern mit Dummies -Segeltuchsäckchen-, wenn keine jagdlichen Arbeiten anstehen. Auch in Deutschland wird die Dummyarbeit mit Retrievern mittlerweile als eigenständige Sparte der Hundearbeit mit Prüfungen verschiedenen Schwierigkeitsgrades bis hin zur deutschen Meisterschaft (German Cup) betrieben. ZuchtstrategienLabrador Retriever werden im Ursprungsland England seit diversen Jahrzehnten in zwei Schlägen gezüchtet: zum einen als Arbeits- oder "Field-Trial"-Linien und zum anderen als Standard- oder Showlinien (s.a. Zuchtlinien). Auf dem Kontinent dagegen bemühen sich die Zuchtverbände eher um einen einheitlicheren, den sogenannten "Dual Purpose Typ"; d.h. Arbeitshunde mit nicht dem Rassestandard entsprechenden Formwert erhalten keine Zuchtzulassung und auch der Erhalt von Arbeitsanlagen soll teilweise in der Zucht berücksichtigt werden. Trotzdem gibt es eine gewisse Bandbreite. Kaufinteressenten sollten sich daher im Vorwege überlegen, wo ihre persönlichen Vorlieben liegen. Ausserdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass man, wenn man unbedingt Alles auf einmal möchte und die unterschiedlichen Linien kreuzt, u.U. Hunde produziert:
Ein Labrador, der nur positive Eigenschaften (in diesem Falle der beiden verschiedenen Linien) in sich vereinigt, kommt schon einem Lotto-Gewinn gleich. Schliesslich kombinieren sich Gene nach dem Zufallsprinzip und keinesfalls immer genau wunschgemäß... so sind jedenfalls meine eigenen Beobachtungen... weshalb ich persönlich deutlich mehr zum Einkreuzen REINER Arbeitslinien tendiere.
Rassestandard
Vom Wesen her ist der Labrador ein intelligenter, aktiver und arbeitsfreudiger Hund, der laut Standard keine Scheue oder Aggressivität zeigen sollte und Menschen, insbesondere Kinder, liebt. Meist besitzt er wenig Wach- und Schutztrieb. Hunde aus reinen Arbeitslinien sind häufig stärker auf ihren Führer bezogen und an Fremdpersonen weniger interessiert.
Seriöse Zuchtverbände und Andere
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